Halsschmerzen: Die besten Hausmittel für Kinder

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Halsschmerzen sind oft eines der ersten Anzeichen einer Erkältung, die sich im Laufe der nächsten Stunden oder Tage entwickelt. Für Kinder sind Halsschmerzen besonders lästig, weil damit auch das Trinken verweigert wird – es tut schließlich einfach weh und ist unangenehm. Es spricht zwar nichts gegen ein schmerzstillendes Mittel wenn die Schmerzen zu stark werden, es gibt aber auch ein paar Hausmittel, die zuerst probiert werden können:

 

Hausmittel gegen Halsschmerzen für Kinder:

1. Topfenwickel: Kühlung von außen tut bei Halsschmerzen gut, im Gegensatz zur Wärmeeinwirkung, die die Entzündung noch verschlimmern kann. Dazu Topfen auf einem Spucktuch verteilen, um den Hals wickeln und mit einem Schal oder einer Halssocke fixieren. Der Topfen kann dabei ruhig 2-3 Stunden einwirken.

2. Wickel mit ätherischen Ölen wie etwa Nadeldüfte (Benzoe, Bergamotte, Niaouli, Sandelholz, Zitrone, Thymian), können ebenfalls unterstützen. Bitte immer einen Trägerstoff wie Öl oder Milch verwenden und die ätherischen Öle nicht einfach so auf das Tuch träufeln. Alternativ kann auch ein Halswickel mit Zitrone hergestellt werden: Dazu den Saft einer halben Zitrone mit Wasser mischen, ein Spucktuch darin tränken und um den Hals legen.

3. Viel trinken: Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und spült mögliche vorhandene Erreger weg. Kinder sind aber nicht gerade dafür bekannt, dann gerne viel zu trinken, wenn sie es sollten. Daher ruhig einen verdünnten Saft oder Tee anbieten, damit es ein bisschen leichter geht. Denn wer krank ist, darf auch verwöhnt werden.

4. Tee: Mischungen aus Eibisch, Malve und Salbei sind bei Halsschmerzen besonders bewährt. 1-2 Tassen wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.

5. Gurgeln: Ältere Kinder können überdies mit lauwarmen Salzwasser oder Salbeitee gurgeln. Bitte keinen Kamillentee verwenden, da dieser die Schleimhäute austrocknen kann. Empfohlen wird dies ab etwa 6 Jahren.

6. Inhalieren: Thymian und Teebaumöl als Zusatz im Salzwasser zum Inhalieren sind am dabei besten geeignet. Wem die Verbrühungsgefahr zu groß ist, der kann die ätherischen Öle als Raumduft nehmen oder dem Wickel beimischen und beim Inhalieren auf einen Vernebler umsteigen.

7. Bonbons und Hustenzuckerl tun gut, weil sie die Speichelproduktion anregen und so die Schleimhäute feucht halten. Selbstgemachte Hustenbonbons lösen sich schneller auf und eignen sich auch schon für jüngere Kinder.

8. Schwitzkur: Auch ein heißes Bad in Form einer Schwitzkur wird unterstützend.

9. Birnenkompott: Ein Trick aus der TCM ist ein Birnenkompott, das zur Befeuchtung gegessen wird und so den Schmerz lindert. Und lecker schmeckt es noch dazu.

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