Anna’s langes Wochenende in Bildern, 24.-26.Oktober 2015

Hinter uns liegt ein langes Wochenende, der 26. Oktober fiel als Feiertag praktischerweise auf einen Montag. Nicht nur das erfreute uns, sondern auch die Zeitumstellung, die uns idealerweise eine Stunde mehr Schlaf bescheren sollte, in der Praxis aber zu einem frühen Morgen führte. Lies selbst:

Am Samstag starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück in den Tag. Den Vormittag verbrachten wir kreativ: Ich nähte einen Mantel für Frau Schnecke fertig, die Kinder bastelten und spielten. Es war entspannt. Während Minimi mittags schlief, bereitete ich den Hust-Hust-Balsam für sie zu, denn eine Erkältung war im Anmarsch. Die beiden Großen spielten eine Runde „Siedler von Catan“ – eines unserer absoluten Lieblingsspiele. Am Nachmittag packten wir uns zusammen und fuhren zum Kürbisfest am Himmel. Die Sonne schien vom Himmel, es gab leckere Kürbismäuse mit Kürbismarmelade zu essen, Drachen konnten gebastelt werden und dank des Windes ließen wir sie auch gleich steigen. Mehr brauchten wir gar nicht mehr zu tun, die Kinder waren glücklich. Natürlich mussten wir noch zwei Kürbisse zum Schnitzen mitnehmen. Halloween steht ja vor der Tür 🙂

 

Der Sonntag begann viel zu früh dank der Zeitumstellung mit einem süßen Frühstück – auf Wunsch der Kinder wieder mit unserem Lieblingsaufstrich, der Haselmaus. Wir nutzten die gewonnene Stunde (haha), um die Kürbisse zu schnitzen und aus dem Fruchtfleisch gleich einen Kürbiskuchen zu backen. Wäre ja sonst Lebensmittelverschwendung, wie Frau L. es zu sagen pflegt. Mittags räumten wir im Zimmer der Kinder ein wenig um, damit sie auch eine Musikecke bekommen. Gitarre und Geige wollen schließlich ihren Platz finden, die geliebten Naturbaumaterialien mussten aber auch bleiben. In solchen Situationen schätze ich mir wieder ein flexibles Regalsystem, das wir den sich immer ändernden Anforderungen der Kinder anpassen können. Am Nachmittag besuchten wir alle zusammen den Uropa und wir erkannten wieder einmal mehr die besondere Bindung zwischen Urgroßeltern und Urenkel. Es ist magisch, ein feines Band, aber unglaublich bereichernd. Wie so oft wenn wir den Uropa besuchen, puzzlen wir zusammen. Ihm macht es Freude, seine drei Unenkerl so nahe um sich zu haben. Näheres dazu liest du demnächst in unserem Blog.

Den Abschluss des Tages bildete ein „Dinner in the dark“ mit einem besonderen Kürbisgast.

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Am Montag sollten dann einmal die Kinder auf ihre Kosten kommen. Während unter der Woche nachmittags nur mehr wenig Zeit für ausgiebiges Spielen mit Freunden bleibt, nutzen wir dafür gerne freie Tage. Aber zunächst der gemütiche Teil: Nachdem sich die Kinder in der Früh nochmals unter unserer Decke verkrochen, entschieden wir uns für einen Brunch statt einem Frühstück. Die Idee wurde mit großen Jubelschreien angenommen. Eierspeis, Palatschinken, Milchreis, Schinken, Käse, Marmelade, Orangensaft, Himbeer-Smoothie – alles, was das Herz begehrt.  Ein wenig Hausarbeit musste auch sein und so brachten wir gemeinsam vormittags zunächst die Wohnung auf Vordermann, während sich Minimi immer mehr auf die Couch verzog. Die Erkältung hat sie ordentlich im Griff. Neben ätherischen Ölen, selbstgemachten Nasenspray, Wickel und Inhalationen, bekam sie nun noch einen Rettich-Saft dazu. Mittags vertieften sich die Großen ins Geschichtenschreiben, ich mich ins nähen und fertigte einen Overall für unseren Taufbub an. Er soll es ja auch im Winter warm haben.

Nachmittags kamen dann die Freunde vorbei und die Kinder waren für mehrere Stunden nicht mehr gesehen. Heimlich bereiteten sie ein Kartoffeltheater vor und dazu muss zunächst eifrig gebastelt werden, das Storyboard darf nicht fehlen und dann noch die Musikauswahl. Was für eine Aufregung. Eine kleine Stärkung (hier kommt der Kürbiskuchen wieder zum Einsatz mit Orangenglasur und Mandelblättchen) durfte dabei nicht fehlen. Abends wurden die Eltern dann zur Premiere geladen und Minimi genoss den Nachmittag mit Büchern und Liedern auf der Couch zusammen mit Mama und Papa ganz für sich allein. Eine Seltenheit für das dritte Kind.

 

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