Gesund durch richtige Ernährung

Gesund durch richtige Ernährung
Gesund durch richtige Ernährung

Gesunde Ernährung stärkt uns!

Wir haben unsere Gesundheit in wahrsten Sinne des Wortes in der Hand und zwar direkt in unserer Küche. Es steht in unserer Macht Körper, Geist und Seele gesund zu halten und ihnen neue Kraft zu schenken. Man muss nur bereit sein, die Zügel in die Hand zu nehmen. Welche Lebensmittel gesunde Ernährung fördern, kannst du in den folgenden Zeilen lesen:

Warum ist gesunde Ernährung für Kinder so wichtig?

Laut Untersuchungen nimmt eine große Anzahl der Kinder heutzutage wenig lebenswichtige Vitamine, wie Vitamin A, C und D, sowie Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Kalzium und Magnesium zu sich. Alle diese Vitamine sind unverzichtbar für ein gesundes Wachstum und eine gute Entwicklung. Schlechte Nährstoffversorgung gefährdet langfristig die Gesundheit deines Kindes, denn es erhöht das Risiko für Osteoporose, Herzerkrankungen und Übergewicht. Kurzfristig beeinträchtigen ungesunde Essgewohnheiten Konzentration, Energie, Immunsystem und Cholesterinspiegel.

Wo steckt was drinnen?

Vollkornprodukte: Sie enthalten komplexe Kohlenhydrate (bevorzugte Energiequelle des Körpers), Vitamin B-Komplex (ermöglicht Körper aus Eiweiß Muskeln aufzubauen), Ballaststoffe (Schutz vor Herzerkrankungen und Diabetes)
Obst und Gemüse: liefern Vitamine, Mineralstoffe Ballaststoffe
Helles Fleisch, Fisch, Bohnen und Nüsse: Versorgen mit Proteinen (Erhaltung und Aufbau von Körpergewebe und Muskeln), Eiweiß (liefert Aminosäuren= Bausteine unseres Körpers), Vitamin A (für Gesunde Augen, Haare und Haut), Vitamin B (Stoffwechsel), Vitamin D (für die Aufnahme von Kalzium für gesunde Knochen, Zähne, Muskeln und Nerven), Eisen (wird auch für starke Knochen, Zähne und Muskeln benötigt)
Fette und Öle: Enthalten wichtige Nährstoffe für die Gehirnfunktion, gesunde Haut und Entwicklung. Transfette die in industriell gefertigten Lebensmitteln vorkommen, sollten sehr selten verzehrt werden. Viele Essentielle Fettsäuren finden sich in Nüssen (Omega 6 und Omega 3) aber auch in Oliven, Fisch, Sojaprodukten und Avocados.
Wasser: Wichtig für die Zellfunktion

Gesundes einsetzen von Lebensmitteln

  • Regelmäßige, kleine Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten. Große Mahlzeiten bringen den Blutzucker mehr durcheinander als kleine. Für zwischendurch eignen sich Obst, Haferkekse mit Nussmus, Karottenstreifen mit Hummus, Trockenfrüchte und Avocados.
  • Obst und Gemüse liefern Vitamine und Mineralstoffe und stabilisieren die Stimmung. Zudem enthalten sie viel Kalium, den Gegenspieler von Natrium. Außerdem sind sie ausgezeichnete Quellen für Vitamin C, das benötigt wird, um Entzündungen einzudämmen.
  • Salat enthält pflanzliche Wirkstoffe, die auf die natürliche Weise entspannen.
  • Leinöl hilft und kann über Salate oder in gekochtes Gemüse und Getreide eingerührt werden.
  • Magnesiumreiche Lebensmittel wie grünes Gemüse, Nüsse, Samen und Vollkorn wirken unterstützend.
  • Zinkreiche Lebensmittel sind Kürbiskerne, Leinsamen, Fisch, Fleisch, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte.

Die Kraft der Kräuter

Es muss zwischen Kräutern und Gewürzen unterschieden werden. Als Kräuter bezeichnet man die Blätter und Blüten von Nutzpflanzen, die eine heilende Wirkung haben und die gut beschrieben sind. Viele werden daher als Heilkräuter bezeichnet.
Gewürze werden oft mit Kräutern in einen Topf geworfen, sind jedoch etwas anderes. Unter Gewürzen verstehen wir die Rinde, Knollen oder Samen von bestimmten Pflanzen, die als Würzmittel oder Arznei Verwendung finden. Pfeffer, Ingwer, Kurkuma, Zimt, Nelken sind bekannte Gewürze, aber keine Kräuter. Hier eine kleine Auswahl an Kräutern die in fast jeder Küche zu finden sind.

  • Echinacea, Löwenzahn und Rotklee sind gut für die innere Reinigung.
  • Wacholderbeeren, Lebkraut, Petersilie wirkend harntreibend.
  • Baldrian wirkt Gemütsaufhellend, Beruhigend, Stress abbauend und Schlaf fördernd.
  • Bärlauch wirkt blutdrucksenkend und antibakteriell.
  • Basilikum wirkt antibakteriell, blutdrucksenkend, entzündungshemmend und aphrodisierend.
  • Beifuß wirkt verdauungsfördernd, Beruhigend und Stress abbauend.
  • Brennnessel wirkt entwässernd, harntreibend und schmerzlindernd.
  • Eukalyptus wirkt harntreibend, Stimmungsaufhellend, Schleimlösend und desinfizierend.
  • Frauenmantel wirkt verdauungsfördernd, blutreinigend und Antioxidativ.
  • Ginkgo wirkt Durchblutungsfördernd, leistungssteigernd, Konzentrationsfördernd und schmerzlindernd.
  • Koriander wirkt antibakteriell, antioxidativ, schweißtreibend, entkrampfend, beruhigend, antidepressiv.
  • Lavendel wirkt Gemütsberuhigend, stimmungsaufhellend, magenberuhigend.
  • Lorbeer wirkt schmerzlindernd, verdauungsfördernd, stimmungsaufhellend.
  • Majoran wirkt appetitanregend, heilend, schmerzstillend, entzündungshemmend und antibakteriell.
  • Pfefferminze wirkt antibakteriell, antiviral, gallentreibend, endkrampfend, leicht abführend.
  • Rosmarin wirkt beruhigend, blutdrucksenkend, schmerzstillend, tonisiert und entzündungshemmend.
  • Salbei wirkt antibakteriell, schweißhemmend und verdauungsfördernd
  • Schnittlauch wirkt verdauungsfördernd, blutreinigend, appetitanregend, antibakteriell, harntreibend, schleimlösend und aphrodisierend.
  • Thymian wirkt hustenstillend, antibakteriell, krampflösend, schleimlösend, appetitanregend, verdauungsfördernd und fiebersenkend.
  • Zitronengras wirkt erfrischend, belebend und antibakteriell.

Fazit

Kräuter lassen sich vielseitig anwenden und sind willkommener Gast in jedem Haushalt. Sie können zur Verfeinerung von Gerichten angewendet werden, jedoch auch bei konkret medizinischen Beschwerden. Die Alternativmedizin erfährt in den letzten Jahren inklusive Kräuterkunde einen enormen Aufschwung und das zu Recht: Kräuter sind die Medizin von Mutter Natur und sollten verwendet werden! Doch hier gilt: Nicht immer hilft mehr auch mehr! Einige Kräuter sollten nur in überschaubaren Mengen und nicht in großen Mengen (nicht mehr als 50g täglich) genossen werden. Das sollte gesagt werden.

Rezeptideen dazu: 

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