Burnout! Wenn alles zu viel wird.

Burnout
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7 Tipps, die Burnout vorbeugen

Immer mehr Mütter sind in der heutigen Zeit Burnout gefährdet. Die meisten Frauen sind neben ihrem Vollzeitjob im Haushalt und der Kindererziehung auch noch berufstätig und das führt des Öfteren zu übermäßigem Stress und Überforderung. Zweifel, die sich durch die Arbeit, die Kindererziehung und dem täglichen Alltagsstress ansammeln, setzen viele Frauen und Mütter unter Druck und machen sie in immer öfter werdenden Fällen auch krank.

Was ist Burnout eigentlich genau?

Mit dem Begriff Burnout wird ein psychischer und körperlicher Erschöpfungszustand bezeichnet. Beim Burnout fühlt man sich total erschöpft und hilflos. Zudem kommen noch absolute Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Unglücklichsein und Distanziertheit. Ausgelöst wird ein Burnout durch Stress, Zeit und Leistungsdruck, Angst um den Arbeitsplatz und Angst vor Mobbing. Der Zustand des Burnouts kommt meist schleichend und kann nur durch eine komplette Umstellung der Lebensweise behoben werden.

7 Tipps, um es nicht zum Burnout kommen zu lassen

Komm raus dem Tal! Um genau dieses Ausgebrannt sein zu verhindern, haben wir ein paar Tipps für euch zusammengestellt. Entgeht dem Stress, auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist. Manchmal wirkt das schon Wunder.

1. Für Entspannung sorgen

Entspann dich mal! Ja, keine schlechte Idee! Zeit muss ebenfalls dafür sein, bevor gar nichts mehr geht. Was tut dir gut? Was entspannt dich?

  • Eine Runde spazieren gehen und die Gedanken zu Hause lassen.
  • Oder bist du eher der sportliche Typ? Der sich einmal komplett auspowern muss, um wieder in die Spur zu kommen. Dann ab ins Fitnessstudio oder raus in die Natur.
  • Du brauchst Ruhe und dein Körper ist völlig verspannt? Gönn dir eine Massage oder leg dich in die Badewanne. Entspannungsmusik und ätherische Öle helfen dir fürs erste.
  • Reden hilft dir? Dann schnapp dir deinen Lieblingsmenschen und rede dir deinen Frust von der Seele.

Übrigens, du wirst sehen: es geht nicht nur dir so!

2. Einen Plan haben, um die Übersicht nicht zu verlieren

  • ToDo-Listen für die Woche schreiben, denn was man direkt vor Augen hat, vergisst man nicht so leicht.
  • Immer wieder kehrende Termine an den gleichen Tag vereinbaren z. B. Ergotherapie immer mittwochs. So kommt zudem noch ein Rhythmus in die Termine der Woche.
  • Einen Essensplan für die Woche erstellen, so steht die Einkaufsliste für die nächsten Tage auch schon fest. Und man spart zuletzt sogar Zeit im Supermarkt.
  • Lebensmittel auf Vorrat kaufen. Brot einfrieren, damit für den Notfall etwas im Hause ist.

3. Step by step

Versuche dir vorzunehmen, alles Schritt für Schritt zu machen. Und es muss nicht alles an einem Tag erledigt werden. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.

6. Lerne auch mal NEIN zu sagen

Auch mal Nein zu sagen, das ist eigentlich gar nicht so schwer. Vielmehr ist es total einfach. Man muss nur den Mund öffnen und N-E-I-N sagen.

  • Nein, ich kann während deines Urlaubes deine Tomaten nicht gießen
  • Nein, ich kann die Kinder leider nicht vom Fußball-Training abholen. Heute bist du mal dran!
  • Nein, ich kann leider nichts zum Kuchenbuffet beitragen.
  • Grillen gerne, aber einen Salat kann ich leider nicht beisteuern. Aber ich bringe Brot mit!

Natürlich macht man sich damit nicht nur Freunde, aber mal ehrlich, helfen deine Freunde beim Abwasch oder dem Wochenendeinkauf?

5. Nobody is perfect

Perfekt musst du nun wirklich nicht sein. Es reicht, wenn du alles so ganz gut hinkriegst. Perfekt ist niemand. Perfekt sind immer nur die anderen? Schau mal hinter die Fassade dieser Leute. Sie sind meist genauso am Ende wie du, und zwar viele meist schon drüber.

6. Prioritäten setzen

Was sind die Dinge die dir am Herzen liegen? Was ist dir wichtiger?

  • Der gemütliche Abend mit deinen Freundinnen oder dein Abwasch?
  • Zeit mit deinen Kindern zu verbringen oder eine saubere Wohnung?
  • Eine Stunde auf dem Sofa die Füße hochlegen oder eine blitzeblankes Badezimmer?

Die Zeit, die du mit deinen Kindern verbringst, kann dir keiner mehr nehmen. Zumal die Zeit auch nicht mehr zurückkommt.

7. Hilfe annehmen

  • Großeltern bieten ihre Hilfe an? Sei froh, dass du sie hast. Großeltern machen das meist gerne und Kinder lassen sich auch gerne von den Großeltern verwöhnen.
  • Die alleinstehende Nachbarin/Bekannte hat viel Zeit und ist kinderlieb? Trau dich doch mal und frag sie. Vielleicht hat sie viel Freude daran, sich um deine Kinder zu kümmern.
  • Sportliche Aktivitäten (Fußball, Schwimmen, Turnen) locken deine Kinder an? Melde deine Kinder dort an, denn jede Stunde für dich, tut dir gut.
  • Die Kinder auch bei Freunden spielen lassen. Die größeren Kinder können dort auch mal übernachten.
  • Die Kinder in die Hausarbeit mit einbinden. Nicht alles muss an dir hängen bleiben! Leichte Arbeiten kannst du gut an deine Kinder weitergeben.

Ärztliche Hilfe bei Burnout-Symptomen unbedingt in Anspruch nehmen!
Liebe Mama! Dieser Artikel kann dir helfen, aber ersetzt keinen Arztbesuch. Sollten deine Erschöpfungszustände nicht enden wollen, kurzum der Berg vor deinen Augen immer größer und nicht bezwingbar erscheint, dann solltest du dir ärztliche Hilfe suchen. Die Zeiten, in denen solche Symptome, die auf einen Burnout hinweisen nicht mehr ernst genommen werden, sind glücklicherweise vorbei. Lass dir helfen! Zögere nicht!

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