26. Schwangerschaftswoche

    Namenssuche fürs Baby
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    Laura oder Marie, Paul oder Max – habt Ihr schon einen Namen? Die Wahl will wohl überlegt sein, schließlich gilt sie ein Leben lang. Aufpassen heißt es in der 26. Schwangerschaftswoche auch wegen der Schwangerschaftsvergiftung. Die Anzeichen dafür erfährst du hier. 

    Namenssuche fürs Baby

    Manche Eltern wissen den Namen für ihr Kind schon, bevor es gezeugt wird, andere wiederum möchten bis nach der Geburt warten. Egal, wie Ihr es macht: Es ist nicht einfach für einen noch unbekannten Menschen einen Namen zu finden, der noch dazu ein Leben lang passt!

    Tipps zur Namenssuche fürs Baby:

    • Keep it simple: Dein Kind wird seinen Namen sehr oft schreiben, aufsagen und angeben müssen. Erspart ihm Frustrationen, indem Ihr zum Beispiel einen kurzen Vornamen zu einem langen Nachnamen wählt.
    • Beachte die Anfangsbuchstaben: Im Berufsleben werden oft Kürzel verwendet – auch die sollten passen.
    • Überlegt, ob euch der Name auch abgekürzt gefällt: Aus Constantin wird „Didi“, aus Florentina „Flo“ – auch die Abkürzung sollte euch gefallen, denn oft wählen sie die Kinder selber.
    • Checke die Bedeutung des Namens: Jeder Name hat eine Herkunft und Geschichte. Es kann sehr schön sein, einen Namen mit passender Bedeutung für sein Kind zu wählen.
    • Achtung, Reime: Kinder ab Kindergarten-Alter lieben, was sich reimt und kennen dabei kein Pardon: Ella wird schnell zu „Ella Propeller“ und der Maxi, der „fährt Taxi“, usw. Überlegt euch, welche Wortspiele der von euch gewählte Name ergeben könnte.
    • Suche in der eigenen Familie: Wenn die eine Oma Anna heißt und die andere Sophia, könnte daraus eine Ann-Sophie werden.
    • Vermeide allzu Populäres: Oft hört man einen Namen, der einem gefällt in einer Fernsehserie oder von einer bekannten Schauspielerin/einem bekannten Schauspieler. Leider sind solche Trendnamen dann weit verbreitet und viele Kinder in einem Jahrgang heißen dann gleich!
    • Höre auf deine Eingebung: Ihr müsst euch erst 1-2 Tage nach der Geburt endgültig für einen Namen entscheiden, wenn Ihr die Angaben für die Geburtsurkunde machen müsst. Bis dahin könnt Ihr euch überall inspirieren lassen. Vertraut auf eure Intuition, denn manchmal fliegt einem der Name ganz unerwartet einfach zu!

    Dein Baby in der 26. Schwangerschaftswoche

    26. Schwangerschaftswoche
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    In der 26. Schwangerschaftswoche wiegt dein Baby zwischen 700 und 900 Gramm. Es ist jetzt an die 34 cm lang. Du kannst den Herzschlag deines Kindes von außen mit einem Stethoskop beim Arzt hören. Nicht nur sein Herz entwickelt sich, auch seine Lungen werden Tag für Tag kräftiger. Die Nasenflügel öffnen sich und dein Baby übt jetzt durch das Einatmen von Fruchtwasser, wie seine Nase funktioniert. Manche Babys werden beim Ultraschallbild als Daumenlutscher ertappt: Damit trainieren sie den Nuckelreflex fürs spätere Trinken an der Brust. Noch etwas Spannendes: Die Augen deines Baby öffnen sich. Sie sind bei allen Babys mehr oder weniger blau, denn die Pigmentierung erfolgt erst nach der Geburt – erst wenn dein Baby 6 bis 9 Monate alt ist, wird die Augenfarbe endgültig fixiert sein.

    Schwangerschaftsvergiftung (Gestose, Präeklampsie)

    Viele Missverständnisse umranken die sogenannte Schwangerschaftsvergiftung (je nach Ausprägung auch Gestose oder Präeklampsie), die im 3. Trimester unerkannt lebensgefährlich für Mutter und Kind werden kann. Es handelt sich dabei um keine „Vergiftung“ an sich durch Lebensmittel oder anderes. Ärzte sind sich noch unklar, wo genau die Ursachen liegen, aber Schwangere mit Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, Spätgebärdende oder sehr junge Mütter und Frauen mit Nierenerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko.

    Die Erkrankung beginnt zuerst recht harmlos und kann, falls rechtzeitig erkannt, gut behandelt werden. Im schweren Fall einer Gestose, der Eklampsie, führt sie jedoch zu gravierenden Komplikationen bei Mutter und Kind: Krampfanfälle, Hirnödeme, Thrombose und Nierenversagen können auftreten und oft kommt es zu einer Frühgeburt.

    Beobachte im 3. Trimester diese Symptome für eine Schwangerschaftsvergiftung:

    • Starke Kopfschmerzen
    • Generelles Unwohlsein
    • Wassereinlagerungen (Ödeme) in Beinen und Händen
    • Erhöhter Bluthochdruck
    • Plötzliche Schwellungen im Gesicht
    • Plötzliche Sehstörungen

    Bei einem dieser Symptome gehe vorsichtshalber zum Arzt, um eine Schwangerschaftsvergiftung auszuschließen. Findet er zusätzlich zu den Ödemen und dem Bluthochdruck Proteinausscheidungen im Urin, ist sie jedoch wahrscheinlich! Rechtzeitig erkannt sind die Chancen, trotzdem ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, jedoch gut.

    Wohlfühltipp für die 26. Schwangerschaftswoche

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    Jetzt, wo dein Bauch sehr sichtbar ist, wird es immer wieder vermeintliche „Bauchgrapscher“ geben, die völlig fasziniert deinen Bauch berühren möchten. Nicht jeder Frau gefällt diese Geste ­­– schließlich durchbricht sie eine persönliche und körperliche Grenze. Wenn du nicht willst, dass man dir an den Bauch fasst, scheue dich nicht, es auch konkret zu sagen: „Ich mag das nicht“, oder „Bitte nicht, mir ist das unangenehm.“ Deine Umwelt muss deinen Wunsch nach Distanz respektieren.

    Dass es gar nicht selbstverständlich ist, sich anfassen zu lassen, zeigen auf lustige Art und Weise die „Knallerfrauen“: https://www.youtube.com/watch?v=llo8adFy_cM

     

    Wichtiger Hinweis: Wir von welovefamily.at haben diesen Artikel für dich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Dennoch haften wir nicht für die in diesem Artikel erwähnten Informationen und Ratschläge. Bitte wende dich in Zweifelsfällen sofort an deinen Arzt/deine Ärztin oder Hebamme.

     

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