PMS – Sind Binden und Tampons die Auslöser?

Ich recherchierte für den Artikel „Gift in Tampons, Binden & Co.: Das sollten Frauen wissen“ intensiv und stieß dabei immer öfter auf Zusammenhänge zwischen PMS und die Verwendung von handelsüblichen Tampons und Binden. Da begann ich nachzudenken.

Die Geburt von Minimi liegt nun schon gute 3 Jahre zurück. Seitdem verwende ich fast ausschließlich Tampons, wenn ich meine Tage habe (und ehrlicherweise halte ich mich nicht immer an den „alle 4 Stunden wechseln“-Rhythmus). Seit etwa drei Jahren „leide“ ich vermehrt an Regelschmerzen, an PMS. Während mein Gynäkologe dieses „Leiden“ nicht ernst nimmt sondern als übertriebenes Schmerzempfinden abtut, beeinträchtigt PMS mein Leben. Es führt so weit, dass ich mir Krankenstand nehmen muss, dass ich nicht arbeitsfähig bin bzw. es nicht schaffe, mich um meine Kinder zu kümmern. Ich kann sie nicht zur Schule bringen, ich kann sie nicht abholen. Ich schaffe es einfach nicht.

Als ich dann mehr darüber recherchierte und mir es bewusst wurde, was ich mir da jeden Monat in meinen Körper steckte, war klar: Damit muss Schluss sein. Das möchte ich nicht mehr für mich. Ich gehöre genauso zu den Frauen, die sich nie einen Gedanken darüber machten, woraus Tampons und Binden eigentlich entstehen. Oder welchen Auflagen sie unterliegen und welche Auswirkungen sie haben könnten. Ich war entsetzt und geschockt. Was tue ich mir da jeden Monat an?

Daraufhin habe ich mich mit der Erdbeerwoche in Verbindung gesetzt und sie haben mir ein Testpaket zur Verfügung gestellt:

PMS, Gift in Tampons und BindenMit dabei sind einige Binden, Tampons, Infobroschüren und eine Menstruationstasse. Gelesen habe ich schon davon, probiert habe ich sie noch nie. Das möchte ich aber ändern und werde beim nächsten Zyklus dann auch darüber schreiben. Genauso werde ich die alternativen Tampons verwenden und darüber schreiben, ob es einen Unterschied zum handelsüblichen Tampon beim Einführen oder bei der Saugfähigkeit gibt (ich hoffe es ja). Nicht zuletzt werde ich auch beobachten, ob sich an meinen Symptomen etwas ändert.

Ergänzung: Aromatherapie

Ich bin ja ein Fan von Aromatherapie. Als ich bei Katharina und Olga bezüglich einfachen Rezepten für die Erkältungszeit war, plauderten wir auch ein wenig über PMS. Und schon zauberten sie eine Mischung aus den Ärmeln. Ich solle den Roller einfach bei den Schmerzen am Unterbauch auftragen und an den Handgelenken, weil dort nicht nur die Haut sehr dünn wäre, sondern auch Akupressurpunkte für den Hormonhaushalt. Und der wird wohl bei mir im Ungleichgewicht sein.

PMS Aromatherapie

Schon jetzt, wo ich das erste Ziehen im Busen verspüre (deutlich später als in den letzten Monaten), habe ich begonnen, den Roller zu verwenden. Und ich muss sagen: ich merke eine Veränderung. Und das tut gut. Ich werde mir dann für die „schlimmste“ Zeit noch ein Badeöl aus 50ml Jojobaöl und einer Mischung aus Angelikawurzel, Geranie und Lavendel zusammenstellen.

Hast du noch einen Tipp für mich?

Deine Anna

Merken

Merken

TEILEN