Tipps, wie dein Baby einschlafen kann

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Was tun bei Schlafproblemen bei meinem Baby?

Um es klar zu sagen: Babys brauchen in der Regel den Körperkontakt, um sich geborgen und sicher zu fühlen, daher ist es nicht zu empfehlen, das Baby möglichst schnell an ein Einschlafen in der Wiege oder im eigenen Bett zu gewöhnen. Sondern es geht darum, eine Möglichkeit zu finden, die sich für alle Familienmitglieder gut anfühlt.

Auch Erwachsene können nach einem megalangen, übervollen Tag nicht gleich einschlafen: Hundemüde und aufgekratzt gleichzeitig.

Was machen wir dann? Laufen, ein Buch lesen, ein Glas Wein trinken und Füße hoch. Oder auch die Ereignisse jemandem erzählen, sich mitteilen. Babys können das nur in ihrer Sprache und zeigen dies durch herumwetzen, weinen etc. Und jeder kennt die Situation: Manchmal müssen auch wir mehrmals ein Thema besprechen, um loslassen zu können. So ist es auch bei Babys beim Einschlafen. Sie brauchen eine liebevolle Begleitung und die Möglichkeit, von ihrem Tag zu erzählen.
Als Eltern muss man hier nicht mehr machen als zuhören und bestätigen, was man sieht: „Sooo unruhig bist du noch, kannst gar nicht einschlafen. Es war ein langer Tag heute, vieles hast du erlebt…..“. Dem Kind diese Möglichkeit zu geben ist ein wichtiger Schritt für eine gute Bindung zueinander, denn später wünschen Sie sich auch, dass Ihre Kinder Ihnen alles erzählen.

Wenn dein Baby abends lange Weinphasen hat, dann schau einmal auf den Tagesablauf: War besonders viel los? Bekam mein Baby genügend Rückzugsmöglichkeiten? War es unruhiger als sonst? Um das Baby vor einer Überreizung zu schützen, empfehlen wir den Einsatz eines Tragetuches statt eines Kinderwagens: So bekommt das Baby die Möglichkeit, sich selbst zu verstecken, wenn es zu viel wird und sich aus der Situation „herauszunehmen“, fühlt sich aber geborgen und sicher durch die Nähe.

 

Einschlafen: Der Babyschlaf funktioniert anders

Beim Einschlafen kann man sich auch das Wissen über den Babyschlaf zu Nutzen machen: Wenn ein Baby etwa 20-30 Minuten braucht um in die REM-Phase zu kommen, dann ist es ungünstig, in dieser Phase etwas an der Situation zu verändern. Damit man als Eltern aber noch genug Nerven für die Begleitung in den Schlaf hat, ist Essen und Trinken wichtig, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu weit unten ist und man schneller genervt reagiert. Eventuell auch ein gutes Buch dazu nehmen oder einen E-Book-Reader, um in dieser Kuschelzeit auch Zeit für sich zu finden.
Auch eine sanfte Massage kann eine Möglichkeit sein, die gar nicht direkt vor dem Schlafengehen stattfinden muss. Eine Massage wirkt zu jeder Tageszeit, da der Körper die Berührungen aufnimmt und speichert.
Gib deinem Baby Zeit sich abends „auszukotzen“ und vermeide anstrengende Tage mit zu vielen Eindrücken. Genießdie Kuschelzeit mit deinem Baby, iss zuvor und leg dein Baby erst nach etwa 30 Minuten in der Tiefschlafphase ab.

Achte auf die ersten Anzeichen, die dir dein Baby sendet: an den Ohren ziehen, Augen reiben, reduzierte Aktivität, Gähnen. Dann ist es Zeit, dein Baby ins Bett zu bringen.

 

Tipps, damit dein Baby einschlafen kann

  • Rituale zum Schlafengehen signalisieren Regelmäßigkeit
  • Nimm dir Zeit, kuschel mit deinem Baby
  • Sing deinem Bbay leise etwas vor
  • Pucke dein und sorge für Begrenzung. Babys mögen die Enge!
  • Stillen/Flasche: Saugen macht dein Baby müde und sorgt für Beruhigung
  • „Cool-Down-Zeit“: Etwa 1 Stunde vor dem Niederlegen solltest du auf „Action“ verzichten.
  • Langweilige Nächte: Dein Baby kann nur abschalten und schlafen, wenn das Hirn die Information „Langeweile“ erhält. Daher achte auf gedämpftes Licht, leise Geräusche und kein Spielen.
  • Das Bett darf nie als Bestrafung verwendet werden
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