8 Anzeichen, dass die Geburt losgeht

Mutter mit und ohne Baby

Der große Moment steht unmittelbar bevor und der Körper sendet Signale aus, dass die Geburt kurz bevorsteht. Nicht immer muss die Geburt unmittelbar mit den Wehen losgehen. Es gibt auch ein paar andere Anzeichen, auf die du kurz vor dem Geburtstermin achten kannst:

  • Der Bauch senkt sich ab

Wenn der Kopf des Babys in das kleine Becken eintritt, senkt sich der Bauch etwas ab und der Druck auf die Blase und den Darm wird erhöht. Dafür fällt das Atmen wieder leichter.

  • Der Schleimpfropf geht ab (Zeichnen)

Während sich bei manchen der Frauen der Schleimpfropf schon zwei Wochen vor der Geburt löst, passiert dies bei manchen Frauen erst kurz vor Wehenbeginn. Andere Frauen wiederum merken gar nichts davon. Erkennbar ist der Abgang daran, dass eine klare Flüssigkeit, oftmals mit einer leichten Blutung in Verbindung, abgeht. Um Unsicherheiten zu vermeiden, lass die Blutung von einer Hebamme oder einem Arzt abklären.

  • Durchfall

Meist leert sich der Darm einige Tage vor der Geburt so richtig ordentlich und die Darmtätigkeit kann sich wehenfördernd auswirken und die Geburt in Gang bringen.

  • Schmerzen im Rücken

Wenn du Schmerzen in der Leistengegend oder im Rücken verspürst, können dies die ersten Anzeichen für eine bevorstehende Wehentätigkeit sein.

  • Blasensprung

Ein eindeutiges Zeichen ist der Blasensprung, der auch ohne Wehen eintreten kann. Eine klare Flüssigkeit, die aus der Scheide läuft und die du nicht zurückhalten kannst, ist kennzeichnend für den Blasensprung. Dies kann schwallartig sein, oder auch nur tröpfchenweise. Bemerkst du, dass die Flüssigkeit grünlich verfärbt ist, ist höchste Alarmbereitschaft geboten. Dein Baby war dann bereits einer Stresssituation ausgesetzt, z.B. Sauerstoffmangel und hat in das Fruchtwasser eingekotet. Dadurch kann es zu einer Infektion kommen, sodass du eventuell intravenös Antibiotika verabreicht bekommst.

Du brauchst aber keine Sorge zu haben, dass dich der Blasensprung mitten im Supermarkt überrascht. Das passiert nur äußerst selten.

Wichtig ist aber, dass du dich im Falle eines Blasensprungs hinlegst und die Rettung (144) rufst. Du musst darauf bestehen, liegend transportiert zu werden, damit die Nabelschnur nicht um den Hals des Kindes gewickelt werden kann.

  • Weniger Kindsbewegungen

Du wirst bemerken, dass die Bewegungen deines Kindes weniger werden und dass es im Bauch ein wenig ruhiger wird.

  • Wehen

Das eindeutigste Zeichen sind Wehen, wobei die Geburtswehen nicht mit den Übungs- und Senkwehen verwechselt werden dürfen. Geburtswehen treten in regelmäßigen Abständen auf, lassen im warmen Wasser nicht nach und nehmen in Intensität zu. Wenn du als Erstgebärdende während einer Stunde einen Abstand von 5-7 Minuten erreicht hast, dann kannst du deine Hebamme kontaktieren oder dich auf den Weg ins Spital machen.

  • Weitung des Gebärmutterhalskanals

Auch das ist ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass die Geburt kurz bevorsteht und du dein Kind bald in den Armen halten kannst.

 

 

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