Beikost: Kürbisbrei selbstgemacht

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Der Herbst ist da und damit auch die Kürbissaison! Nicht nur uns Erwachsenen schmeckt Kürbis in allen Variationen und Formen, sondern auch den Kleinen. Gerade für den ersten Babybrei ist der Kürbis bestens geeignet – noch viel besser als Karotten, die meistens empfohlen werden, weil der Kürbis nicht stopfend wirkt, sondern leicht bekömmlich für Babys Bauch ist.

Kürbis: Ideal für den ersten Brei

Das Fleisch des Kürbis ist sehr faserarm und damit als erstes Gemüse für den Beikostbeginn bestens geeignet – vor allem für jene Babys, die mit Blähungen, Bauchschmerzen oder Verdauungsschwierigkeiten in den letzten Monaten zu kämpfen hatten.

So gesund ist der Kürbis

Aber der Kürbis ist auch sehr geund: Er enthält viele wertvolle Vitamine, Antioxidantien, Vitamine C, E und A, sowie Beta Carotin und Mineralstoffe (Kalium, Calcium und Zink). Außerdem ist das Fleisch der ballaststoffreich bei einem geringen Kohlehydratanteil.

Babybrei aus Kürbis zubereiten

Gerade für den Beikoststart empfehlen wir, den Brei auf Vorrat zu kochen und einzufrieren, damit du nicht jeden Tag eine Mini-Portion zubereiten musst. Zwei mittlere Hokkaido-Kürbisse ergeben – je nach Appetit deines Babys – 30 bis 40 Portionen Brei.

Die Zubereitung ist ganz einfach: Wir nehmen immer einen Hokkaido-Kürbis, weil du diesen nicht schälen musst. Beim Kochen wir die Schale ganz weich und kann mitgegessen werden.

Schritt-für-Schritt zum Kürbisbrei

  1. Den Kürbis waschen
  2. in zwei Hälften teilen
  3. Das faserige Fleisch und die Kerne mithilfe eines Löffels entfernen
  4. Kürbis würfelig schneiden und in einen Topf geben
  5. Mit Wasser bedecken und gut 10 Minuten kochen
  6. Das Kochwasser nicht wegleeren, sondern in einen zweiten Topf leeren
  7. Kürbisstücke mit einem Stabmixer pürieren
  8. Wenn du möchtest, füge noch ein wenig Beikostöl hinzu (nicht raffiniert)
  9. Kochwasser hinzugeben, bis eine cremige Konsistenz entsteht

Kürbisbrei einfrieren

Du kennst bestimmt die größeren Eiswürfelbehälter, oder? Diese eignen sich besonders gut, um Babybrei auf Vorrat einzufrieren. Das ist beim Beikostbeginn sehr praktisch. Wenn dein Baby schon mehr isst, kannst du den Brei auch in Gefrierboxen oder Zippbeutel abfüllen. Auch in leeren Gläsern kannst du Brei einfrieren – dann ist nur wichtig, dass du das Gläschen nicht voll füllst.

Zum Auftauen genügt es, wenn du den Brei bei 60 Grad im Wasserbad erwärmst.

Tipp: Beginne zuerst mit 2-3 Löffel Brei vor oder nach der Milchmahlzeit und steigere die Menge langsam. Am besten ist es, zu Mittag den ersten Brei einzuführen – aber nur dann, wenn dein Baby auch bereit dazu ist:

Beikostreife: Ist mein Baby reif für Beikost?

Wieviel Milch noch nach dem Beikostbeginn?

Mit Beikost beginnen

Wenn du merkst, dass dein Baby den Kürbisbrei gut verträgt, kannst du nach ein paar Tagen auch eine Kartoffel dazu geben.

Noch ein paar Tipps

  1. Die Zubereitung im Dampfgarer ist schonender als den Kürbis zu kochen. Wenn du also einen Dampfgarer hast, dann verwende diesen.
  2. Alternativ kannst du den Brei auch im AND SOY Maker zubereiten – auch hier ist die Zubereitung sehr schonend, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben.
  3. Nicht alle Babys mögen Brei – viele greifen lieber selbst zu und möchten selbst essen. Du kannst den weich gegarten Kürbis deinem Baby auch so zum Erkunden und Ablutschen geben. Er eignet sich wunderbar als Fingerfood!
  4. Kürbisflecken gehen am besten mit Hilfe der Sonne aus der Kleidung. Wenn gerade keine Sonne scheint, dann verwende Gallseife oder Backpulver, um die Flecken zu entfernen. Wichtig ist, dass sie nicht zu lange in der Kleidung bleiben und eintrocknen.

 

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