17. Schwangerschaftswoche

    Beautyprodukte in der Schwangerschaft
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    Spieglein, Spieglein an der Wand… In der 17. Schwangerschaftswoche fühlen sich viele werdende Mamas strahlend schön. Welche Beauty-Produkte du jetzt unbedingt vermeiden solltest und ob sich deine Tattoos in der Schwangerschaft verändern, erfährst du diese Woche.    

    Im 2. Trimester fühlen sich viele Frauen wohl in ihrer Haut – manche sogar weiblich und schön wie nie zuvor! Jetzt möchtest du dich vielleicht besonders gut pflegen und dabei auf dein übliches Make-Up, lackierte Nägel und Parfüm nicht verzichten. Aber Achtung! Nicht alles, was du vor deiner Schwangerschaft verwendet hast, ist für dich und dein Baby ungefährlich:

    Beautyprodukte in der Schwangerschaft – was geht, was nicht?

    Auf manche Produkte musst du wegen der gefährlichen Inhaltsstoffe jetzt ganz verzichten, während andere auf einmal Reaktionen auslösen können und deshalb in den nächsten Wochen weggelassen werden müssen:

    Vermeide während der Schwangerschaft unbedingt diese Beauty-Produkte:
    • Nagellackentferner mit Aceton: Obwohl nur kleine Mengen in den Dämpfen vorhanden sind und wahrscheinlich nicht zum Baby gelangen, stelle besser auf einen Aceton-freien Nagellackentferner um.
    • Bleichmittel für Zähne: Dein Zahnfleisch ist jetzt empfindlicher als sonst und verfärbt oder entzündet sich eventuell.
    • Anti-Akne Produkte mit Retinol oder Salycilsäure: Forscher haben nachgewiesen, dass diese Inhaltsstoffe sich negativ aufs Baby auswirken. Wenn du in der Schwangerschaft an verstärkter Akne leidest, wende dich am besten an einen Hautarzt für Alternativen.
    • Anti-Aging Cremen mit Retinol: Vor allem im ersten Trimester besser darauf verzichten!
    Aufpassen heißt es bei folgenden Produkten:
    • Nagellack: Jetzt lieber auf ein giftfreies Produkt umsteigen und immer gut lüften. Nagelstudios nur besuchen, wenn sie gut belüftet sind.
    • Haarspray: Beim Aufsprühen von Haarspray immer auf gute Belüftung achten.
    • Selbstbräuner: Sie sind unbedenklich, solange sie keine krebsauslösenden Bräunungsbeschleuniger enthalten. Inhaltsstoffe kontrollieren!
    • Enthaarungscreme: Während der Schwangerschaft besser auf Chemie verzichten und rasieren. Bei Wassereinlagerungen in den Beinen lieber nicht mit einem Enthaarungsgerät epilieren.
    • Sonnencreme: Herkömmliche mit chemischem UV-Filter können laut neuesten Studien hormonelle Auswirkungen haben. Deshalb zur Vorsicht besser auf eine mineralische Sonnencreme umstellen.
    • Parfüms: Während der Schwangerschaft bist du geruchsempfindlicher und reagierst auf Parfüms eventuell mit Übelkeit, Kopfweh und Schwindel. Viele Parfüms enthalten außerdem Phthalate, deren Wirkung auf dich und dein Baby noch nicht vollständig erforscht ist. Wenn du nicht ohne Parfüm aus dem Haus gehen kannst, probiere in der Schwangerschaft stattdessen natürliche Duftöle.
    • Deos: Parabene, synthetische Stoffe und Aluminium in Deos können deinem Baby eventuell schaden. Lies den Beipackzettel genau und steige lieber auf geruchsneutrale, natürliche Deos um.

    Achte während der Schwangerschaft besonders darauf, Produkte in hochwertiger, dermatologisch geprüfter Qualität zu benützen – ohne Konservierungsstoffe und anderen künstlichen Zusätzen. Warum nicht jetzt die Zeit nutzen, um dich schlau zu machen und auf natürliche Kosmetik umzusteigen? Mittlerweile gibt es sogar im Make-Up Bereich tolle Alternativen!

    Verändern sich in der Schwangerschaft meine Tattoos?

    Tattoos in der Schwangerschaft
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    Hier kommt die schlechte Nachricht: Vielleicht. Es kommt darauf an, an welcher Stelle dein Tattoo ist. Durch die Dehnung der Haut kann es sich unter Umständen verzerren. Manchmal ziehen sich Schwangerschaftsstreifen durchs Bild. Vor allem Tattoos am Bauch erhalten ihre ursprüngliche Form oft nicht mehr zurück. Ist dein Tattoo dort, wo ein Kaiserschnitt angesetzt wird, wird es durchgeschnitten. Bei Tattoos am unteren Rücken: Bei einem Kreuzstich werden die Ärzte versuchen, nicht in dein Tattoo zu stechen, denn durch die austretende Tattoofarbe könnte sich die Einstichstelle entzünden.

    Lass dir auf keinen Fall während der Schwangerschaft ein neues Tattoo stechen: Obwohl die meisten Tattoo-Studios mittlerweile ungiftige Farben verwenden, ist der Vorgang des Tätowierens mit Schmerzen verbunden. Das bedeutet zu viel Stress für ein Baby im Bauch, sagen Wissenschaftler. Außerdem entzündet sich deine empfindlichere Haut jetzt schneller. Das gleiche gilt übrigens für Piercings – warte lieber bis nach der Schwangerschaft ab.

    Dein Baby in der 17. Schwangerschaftswoche

    17. Schwangerschaftswoche
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    In der 17. Schwangerschaftswoche ist dein Kind ca. 13 cm groß und wiegt zwischen 100 und 150 Gramm. Du bist jetzt im 5. Monat: Dein Baby sieht immer mehr einem Neugeborenen ähnlich, auch wenn es noch sehr dünn ist. Es beginnt jetzt, eine Fettschicht aufzubauen. Da es jetzt schon gut hören kann, nimmt es Geräusche von außerhalb des Bauches wahr und kann sich erschrecken! Dabei zuckt es unter Umständen sogar zusammen oder macht einen Sprung. Wenn bei der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung Auffälligkeiten entdeckt wurden, so erfolgt zwischen der 14. und 17. Schwangerschaftswoche eine Fruchtwasseruntersuchung. Dabei sticht der Arzt/die Ärztin in den Bauch und entnimmt eine Probe des Fruchtwassers. Sie gibt Aufschluss über mögliche Gendefekte und Krankheiten des Kindes.

    Wohlfühltipp für die 17. Schwangerschaftswoche

    Bist du im Sommer schwanger oder fährst du auf Urlaub, möchtest du dich sicher vor lästigen Mückenstichen schützen. Die Wirkstoffe in herkömmlichen Insektensprays –
    z. B. Diethyltoluamid (DEET) oder Bayrepel (auch Icaridin genannt) – sind nicht ganz unumstritten: Studien bestätigen zwar keine Auswirkungen aufs Baby, aber eine 100 prozentige Sicherheit gibt es nicht. Sprühe sie nie direkt auf den Bauch und verwende sie nur, wenn sie wirklich notwendig sind. Pflanzliche Wirkstoffe wie Citronella oder Eukalyptusöl sind während der Schwangerschaft eine sichere Alternative.

     

    Wichtiger Hinweis: Wir von welovefamily.at haben diesen Artikel für dich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Dennoch haften wir nicht für die in diesem Artikel erwähnten Informationen und Ratschläge. Bitte wende dich in Zweifelsfällen sofort an deinen Arzt/deine Ärztin oder Hebamme.

     

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