Löwenzahn: Ein unerkanntes Superfood

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Jeder kennt Löwenzahn mit seinen gezackten Blättern und den sonnengelben Blüten. Im Sommer ziert er viele Wiesen und Gärten – sehr zum Ärgernis der Besitzer, die lieber einen englischen grünen Rasen möchten. So werden Löwenzahn und Gänseblümchen akribisch ausgerissen, denn sie stören das Bild. Die meisten Menschen wissen aber nicht, dass es sich bei Löwenzahn nicht um Unkraut handelt, sondern um ein natürliches Heilmittel. Und wer es schon vor der Haustür hat (und seinen Garten nicht düngt), sollte sich einen großen Wintervorrat anlegen, grüne Smoothies vorbereiten und aus den Gänseblümchen einen Sirup gegen Reizhusten herstellen.

 

Superfood Löwenzahn: Das steckt drinnen

Zu Unrecht wird Löwenzahn umgangssprachlich als Unkraut bezeichnet, denn er ist ein richtiges Superfood, das in keinem Speiseplan fehlen sollte. Der leicht bittere Geschmack ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig, doch in leckeren Smoothies oder als Tee schmeckt der Löwenzahn garantiert.

Wusstest du, dass Löwenzahn

  • 40 mal mehr Vitamin A als grüner Salat,
  • 9 mal mehr Vitamin C,
  • 4 mal mehr Vitamin E,
  • 8 mal mehr Calcium,
  • 4 mal mehr Magnesium,
  • 3 mal mehr Eisen,
  • reichlich Proteine,
  • und andere Mineralstoffe, Spurenelemente, Flavonoide und Pflanzenstoffe enthält?

Wenn das nicht Grund genug ist, im nächsten Salat auch ein paar Löwenzahnblätter beizumengen. Die gesundheitlichen Vorteile des Löwenzahns sind erstaunlich:

 

Wann wirkt Löwenzahn?

Löwenzahn ist ein wirklicher Alleskönner, der unsere Gesundheit positiv beeinflusst. Löwenzahn

  • unterstützt Leber und Galle,
  • stärkt die Nieren, die Bauchspeicheldrüse, den Darm, die Milz, den Magen und die Leber,
  • hilft bei Nierensteinen und Rheuma,
  • regt die Verdauung an,
  • hilft bei Blähungen und Völlegefühl,
  • ist krampflösend und appetitanregend,
  • reguliert den Blutzuckerspiegel,
  • unterstützt den Körper bei der Entgiftung,
  • entwässert ohne Kalium auszuspielen,
  • hilft bei Insektenstichen
  • pflegt die Haut.

Die Löwenzahnblätter können für Salat, für grüne Smoothies oder als Tee verwendet werden. Bereits eine Tasse Löwenzahntee täglich reguliert den Blutzuckerspiegel (sofern der Tee nicht gezuckert ist). Die Löwenzahnwurzel kann auch verwendet werden und stärkt damit die Nieren. Wer keinen natürlich wachsenden Löwenzahn zur Verfügung hat oder sich sorgt, dass die Umwelteinflüsse der Pflanze geschadet haben, kann auf Presssäfte aus der Apotheke oder aus Reformhäusern zurückgreifen. Unbedenklich ist hingegen der Saft in den Stängel, der bei Insektenstichen und Hautproblemen gut hilft.

Jetzt ist die beste Zeit, sich einen Wintervorrat an Löwenzahnblättern anzulegen. Also nichts wie raus auf die Wiesen und Löwenzahn pflücken!

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