Kreative Weihnachtskarten: Mit diesen Tipps setzt du dich und deine Familie in Szene

© unsplash.com, Jonathan Borba
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Dass du Weihnachtskarten zum Fest der Feste verschickst, ist an sich nichts Neues. Allerdings gibt es einen Trend, der in den vergangenen Jahren aus den USA nach Europa geschwappt ist, der die Grußkarten zu Weihnachten komplett revolutioniert hat: kreative Weihnachtskarten mit Fotos deiner Familie. Die können gar nicht bunt und kitschig genug sein. Hier dürfen du und deine Liebsten sich richtig austoben. Für das beste Ergebnis haben wir ein paar Tipps auf Lager, die deiner Weihnachtskarte den letzten Schliff verleihen können.

Kitschiges Weihnachten aus den USA

Opulent und kitschig – so kennen wir das Weihnachtsfest aus den USA. Zumindest, wenn man den Filmen und vielen Erzählungen glauben mag. Hier können Häuser und Vorgärten gar nicht genug Weihnachtsstimmung verbreiten. Auch im Inneren geht es nicht weniger prachtvoll zu. Dort findest du riesige Weihnachtsbäume, die festlich geschmückt sind. Eine reich gedeckte Tafel, an der die ganze Familie sitzt, lacht und sich liebt.

Eine solche Stimmung willst du auf deinem Foto einfangen. Natürlich sollten du und deine Familie sich auf dem Bild nicht allzu ernst nehmen. Freut euch, dass ihr einander habt und überlegt euch am besten zusammen, wie ihr eure Karte gestalten wollt. Bezieh deine Kinder mit ein, denn sie haben meist die kreativsten Ideen.

Natürlich kannst du auch auf ein traditionell österreichisches Weihnachtsthema für eure Karte zurückgreifen.

Das Motiv

Deine Familie und du, ihr seid natürlich die Stars auf dem Foto. Die Frage ist nur, wie ihr euch selbst darstellen möchtet. Macht doch einfach ein kitschiges Familienbild. Allerdings zieht ihr euch dazu nicht  eure schönsten Sonntagskleider und -Anzüge an, sondern zeigt eure Zusammengehörigkeit mit einem hässlichen Weihnachtspulli. Die liegen in diesem Jahr wieder voll im Trend und bieten die verrücktesten Motive weihnachtlich verpackt.

Ein weiterer Motiv-Klassiker ist die Weihnachtsfamilie. Dargestellt werden Santa Clause, Frau Weihnachtsmann, Elfen, Rentiere, das Christkind und Schneemänner. Jedes Familienmitglied schlüpft dabei in seine eigene Rolle. Noch besser ist es, wenn ihr euch nicht einfach nur nebeneinanderstellt, sondern noch eine kleine Szene dazu performt und mit eurer Weihnachtskarte eine kleine Geschichte erzählt.

Der Hintergrund

Zu so einer Geschichte gehört jedoch nicht nur der Vordergrund, sondern auch der passende Hintergrund. Besonders traditionell wird dein Foto mit dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum im Hintergrund. Mehr Wärme bekommt das Bild vor einem Kamin.

Natürlich könnt ihr das Foto vor einer einfarbigen Wand machen. Auf diese Weise wirkt der Hintergrund eher minimalistisch und gibt dir und deiner Familie im Vordergrund mehr Spielraum, richtig kreativ zu werden.

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Das ist ohnehin eine der Grundregeln für deine Weihnachtskarte: Kitschig muss nicht unbedingt immer überladen heißen. Versuche, ein geeignetes Mittelmaß zu finden. Wählst du für dein Foto einen Hintergrund, in dem viel los ist, solltest du das, was im Vordergrund passiert, etwas dezenter halten und umgekehrt.

Teste außergewöhnliche Locations fürs Foto

Wenn dir der Tannenbaum oder der Kamin doch etwas zu langweilig sind, dann such mit deiner Familie andere Locations auf. Suchst du beispielsweise ein besonders kitschig weihnachtliches Setting, dann musst du nur in ein Einkaufszentrum gehen. Nirgendwo findest du einen festlicheren Schmuck. Nutze das für dein Foto. Versuche dabei keine Geschäfte oder Marken mit auf das Foto zu bekommen.

Ein etwas anderes Weihnachtsbild bekommt ihr, wenn ihr beispielsweise im Wald oder in den Bergen seid. Hier steht kein Kitsch, sondern die Natur im Vordergrund. Probiert es einfach aus und lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Requisiten nicht vergessen

Was wären Weihnachtsfotos ohne die passenden Requisiten?! Nicht fehlen dürfen dabei unter anderem:

  • Nikolausmützen
  • Rentiergeweihe
  • Verzierte Geschenke
  • Mundschutz mit Weihnachtsmotiv
  • Zuckerstangen
  • Plätzchen und anderes Weihnachtsgebäck

Was die ganze Ausstattung angeht, solltet ihr damit bestens gerüstet sein für euer Fotoshooting.

Perspektive

Neben dem Inhalt spielt noch die Perspektive des Weihnachtsfotos eine wichtige Rolle. Traditionell kannst du die Fotos ganz frontal auf Augenhöhe aufnehmen. Etwa mehr Pepp bekommt das Bild, wenn du mit der Perspektive spielst. Nimm das Bild doch beispielsweise aus der Froschperspektive auf. Dabei fotografiert die Kamera von unten nach oben. Das hat den Effekt, dass ihr ausseht wie Riesen.

Etwas verrückter wird das Bild aus der Vogelperspektive. Benutzt dazu am besten noch ein Fischaugenobjektiv oder einen passenden Effekt beim Nachbearbeiten.

Spiele zudem mit der Entfernung und mit der Kamera. Vielleicht besitzt du ja eine Spiegelreflexkamera. Damit hast du direkt ein paar mehr Möglichkeiten als mit dem Smartphone. Allerdings bekommst du auch mit dem Smartphone tolle Bilder hin.

Spontan und authentisch, statt gestellt

Wichtig ist, dass ihr alle euch beim Fotoshooting wohl fühlt. Denn dann ist es wahrscheinlicher, dass das Endergebnis für euch passt. Zeigt, wer ihr seid, was euch ausmacht und lasst das mit in die Weihnachtskarte einfließen. Wenn ihr nicht so auf Kitsch steht, dann lasst ihn weg. Schmückt ihr zu Weihnachten alles schwarz, dann ist das ok. Seid wie ihr seid: spontan und authentisch und nicht gestellt.

Selber machen vs. Profi

Unsere Tipps richten sich in erster Linie an Familien, die ihre Fotos für die Weihnachtskarte komplett selbst schießen möchten. Natürlich kannst du aber auch einen Fotografen engagieren. Der bringt neben weiteren Ideen einen professionellen Charakter mit ins Spiel und holt dadurch noch mehr raus aus den Bildern. Allerdings ist das eine Geldfrage und vielleicht macht es dir und euch auch einfach mehr Spaß, das Fotoshooting als Familienprojekt aufzuziehen.

 

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