Herpes bei Neugeborenen: Vater warnt vor Herpesinfektion

(c) facebook.com/totorockin

„Für John ist es zu spät. Er wird nie wieder gesund.“

Mit diesen dramatischen Worten warnt dieser Vater vor einer tödlichen und unsichtbaren Gefahr: Herpes bei Babys. Sein Posting auf Facebook wurde über 37.000 Mal geteilt.

Toto Rockin, wie er sich auf Facebook nennt, schreibt, wie sich sein Sohn John mit dem Herpes-Virus infiziert hat. Die vorerst harmlosen Symptome wurden zu spät erkannt – jetzt wird sein Sohn nie wieder gesund. Er ist todkrank.

„Haltet euch von Babys fern, schaut nicht mal in den Kinderwagen, ihr könntet das Kind anstecken, auch wenn es nicht mehr ganz frisch ist.“

warnt der 34-jährige Vater aus Hamburg.

 

Herpes ist ansteckend

Für Erwachsene ist Herpes meine recht harmlose Infektionskrankheit, die nicht einmal bei jedem ausbricht. Die Herpes-Viren werden über Schmier- oder Tröpfcheninfektion übertragen und sind sehr ansteckend. Die ersten Symptome schienen harmlos, de Folgen von Herpes sind für Babys lebensgefährlich:

„John hatte irgendwo einen Herpesvirus abbekommen, welcher durch die noch nicht ausgebildete Blut-Hirnschranke ins Gehirn wandern konnte und dort begann große Teile des Gehirns zu entzünden und zu zerstören.
Nach 5 Wochen aggressiver antiviraler Mittel, Hirnstrommessungen (EEG), Ultraschall und MRT die harte Wahrheit:
– Große Teile seines Gehirns sind schwer geschädigt und zerstört.
– John wird nie wie sein großer Bruder aufwachsen.
– Die Entzündung im Gehirn scheint, trotz der vernichteten Viren, weiter zu brennen, die Ärzte können nichts dagegen tun.
– John muss nun alleine kämpfen und niemand kann sagen ob er es schaffen wird oder ob ihm noch Jahre, Monate, Wochen oder Tage bleiben bis sein Gehirn versagt.“

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