Babysitter: 10 Tipps für die richtige Wahl – Mary Poppins gesucht

Babysitter

Mary Poppins gesucht: Den richtigen Babysitter zu finden, der zu dir und deinem Kind passt, ist oft wie die Nadel im Heuhaufen. Dazu noch jemand, der/die alle Wünsche erfüllt, empathisch ist, immer zur Verfügung steht, auch im Krankheitsfall von einer Betreuung nicht zurückschreckt und die Kinder in eine Zauberwelt entführt. Mary Poppins eben.

In einem ersten Gespräch kannst du schon grundlegende Informationen erfragen. Aber ob es im Alltag klappt oder nicht, ob die Chemie zwischen dir, dem Kind und dem Babysitter stimmt, klärt nur ein Praxistest. Wir haben 10 Tipps für dich, die du bei der Wahl des Babysitters beachten solltest.

 

Babysitter: 10 Tipps für die richtige Wahl

  1. Der erste Eindruck zählt: Pinke Haare, Undercut, Tattoos und Piercings? Nicht die Traumvorstellung eines Babysitters für viele Familien. Aber das Äußere sagt nichts über den Charakter aus. Ist dir der Babysitter sympathisch? Stimmt die Chemie? Welchen Eindruck hinterlässt der Babysitter? Geht er auf dein Kind ein?
  2. Wie reagiert dein Kind? Beobachte, wie sich dein Kind verhält: Offen, angetan und neugierig? Glückwunsch, da kann man weiterschauen. Oder ist es eher reserviert und angstvoll? Dann ist der Babysitter wohl keine gute Wahl.
  3. Motivation: Worum geht es dem Babysitter? Nur ums Geld? Oder vermittelt er eine ehrliche Freude mit Kindern zu arbeiten und Zeit mit ihnen zu verbringen? Interessiert er sich aber mehr fürs Geld und den Stundenlohn als für das Kind und seine Aufgaben, dann ist die Wahl nochmals zu überdenken.
  4. Alter: Um auf Kinder aufzupassen, braucht es eine gewisse Reife, Ernsthaftigkeit und Gelassenheit im Umgang mit Stresssituationen. Glaubst du, dass der Babysitter diesen Aufgaben gewachsen ist?
  5. Erfahrung: Je jünger das Kind ist, desto mehr Erfahrungen sollte der Babysitter schon haben. Es ist ein Unterschied, ob jemand auf ein Baby oder auf ein Kind im Volksschulter aufpasst. Hat der Babysitter vielleicht eine Ausbildung absolviert oder gibt es Referenzfamilien?

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    (c) shutterstock ID 23365087
  6. Interesse: Interessiert sich der Babysitter für dich und dein Kind? Stellt der Babysitter von sich aus Fragen zum Kind und zu eurer Familie? Möchte er wissen, wie das Kind sonst ins Bett gebracht wird, was es gerne isst oder ob es ein Wickelritual gibt? Dann sind das gute Zeichen.
  7. Zuverlässigkeit: Zuverlässigkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines Babysitters. So sollte er schon einmal pünktlich zum ersten Kennenlernen erscheinen.
  8. Verhalten und Einstellungen: Mit Kindern kann es manchmal ganz schön rund gehen. Wird es der Babysitter schaffen, hier einen kühlen Kopf zu bewahren? Frage nach unterschiedlichen Situationen und wie er sich dann verhalten würde. Auch sollten grundsätzliche Erziehungseinstellungen abgeklärt werden, etwa Tragen, BLW, in den Schlaf begleiten, nicht schreien lassen, keine körperlichen Strafen etc.
  9. Zertifikat? Der Babysitterführerschein soll einen Qualitätsstandard sicherstellen. Viele Eltern fühlen sich dann auch sicherer, wenn der potentielle Babysitter schon ein wenig über Babys und Kinder erfahren hat. Grundkenntnisse in Erziehung, Pflege, Ernährung und Erste-Hilfe werden vermittelt.
  10. Mary Poppins gibt es nicht. Achte auf dein Bauchgefühl und vereinbare für die erste Zeit gemeinsame Stunden, sodass sich Babysitter und Kind einander annähern können und so langsam Vertrauen fassen. So lernt ihr einander noch besser kennen, bevor dein Kind zum ersten Mal mit dem Babysitter alleine bleibt.

 

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