Auf ins Sommercamp!

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Als es an der Tür des Kinderzimmers klopfte, war Jonas schon wach. Das passierte selten, denn eigentlich war Jonas ein Langschläfer. Aber heute war alles anders. Jonas’ Papa kam an sein Bett, gab ihm einen Kuss und sagte: „Guten Morgen! Na, Jonas, bist du schon aufgeregt“. „Ohja“, rief Jonas und sprang schnell aus dem Bett.

Heute war ein besonderer Tag, denn Jonas würde zum ersten Mal ins Sommercamp fahren. Er konnte es kaum erwarten, zusammen mit seinem besten Freund Leon eine Woche am See zu verbringen und in einem echten Zelt zu schlafen.

Jonas frühstückte, packte noch seine Badehose in den Rucksack und schon ging es los. Alle Kinder fuhren zusammen mit dem Bus von der Stadt hinaus aufs Land. Als sie angekommen waren, lernten sie die Betreuer Annika und Felix kennen. Und dann sahen sie das Zelt. Es war riesig und für jedes Kind gab es einen Schlafsack. „Wer möchte ein Eis?“, fragte der Betreuer Felix. „Ich, ich, ich!“, riefen die Kinder. Während Jonas sein Erdbeereis aß, liefen die Kinder zusammen an den See.

Am See gab es sogar einen kleinen Sandstrand. Jonas zog sich seine Schuhe und Socken aus und lief barfuß durch das Wasser. Leon machte es ihm nach. Die Jungen lachten, als die Wasserspritzer an ihren Beinen kitzelten.

„Wer hat Lust eine Sandburg zu bauen?“, fragte die Betreuerin Annika. Jonas und Leon hoben ihre Hände. Zuerst formten sie aus dem Sand eine Burg. Danach buddelten sie rundherum einen Graben. Gemeinsam sammelten sie Steine und Äste und verzierten ihre Sandburg damit. „Was für eine schöne Burg“, sagte der Betreuer Felix begeistert.

„Nun ist aber Schlafenszeit, ihr könnt morgen weitermachen“, erklärte die Betreuerin Annika. Alle Kinder gingen zurück zum Zelt, putzten sich die Zähne, schlüpften in ihre Schlafsäcke und schlossen die Augen. Jonas war plötzlich sehr müde. Er freute sich, denn es würden noch viele tolle Momente im Sommercamp auf ihn warten. Erschöpft aber glücklich schlief Jonas ein.


Liebe Mama, lieber Papa!
Schläft dein Schatz/deine Schätze schon? Nein? Dann probiere es doch mit diesem Text:

Welches Tier ist dein Lieblingstier?

Stell dir jetzt vor, dass du dein Lieblingstier sehen kannst.

Ist es ein Hund, eine Katze, ein Pferd… jetzt lass dieses Tier zu dir kommen. Vielleicht magst du dich anlehnen, oder du magst dich auf dein Lieblingstier legen, es streicheln, die Stimme von deinem Liebling hören. Spüren wie das Tier warm ist, sich an dich schmiegt, kannst spüren, dass es auch dich mag… und mit diesem Gefühl kannst du ganz leicht und ruhig einschlafen… dein Bauch hebt sich… und senkt sich… ganz sanft und ruhig… du fühlst dich ganz wohl und geborgen…

 

 

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