21 Tipps für ein umweltfreundliches, faires Weihnachten

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Jedes Jahr freuen sich Klein und Groß über geschmückte Weihnachtsbäume, über viele Geschenke, ein großes Festessen und zahlreiche Kekse. Warum uns ein faires Weihnachten wichtig ist, haben wir in einem anderen Artikel schon geschrieben. Um die Weihnachtszeit nicht nur besinnlich, sondern auch fair, umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten, gibt es ein paar Tipps, die jeder kinderleicht umsetzen kann und so einen wichtigen Beitrag leisten:

21 Tipps für ein umweltfreundliches, faires Weihnachten

1. Weniger ist mehr: Die Anzahl der Geschenke zu reduzieren spart nicht nur Geld, sondern auch Müll. Statt jeden zu beschenken kann innerhalb einer Familie einfach gewichtelt werden. So entscheidet das Los, wer in diesem Jahr wen beschenkt.

2. Nach Wünschen fragen, damit das Geschenk auch wirklich brauchbar ist – denn Staubfänger hat jeder schon ausreichend zu Hause. Wenn du noch Ideen suchst, dann schau in unserem Artikel „Babys erstes Weihnachten – die besten Geschenkideen“ vorbei.

3. Gutscheine und Zeit schenken: Muss ein Geschenk denn immer materiell sein? Nein. Zeit zu schenken ist in einer schnelllebigen Gesellschaft wichtiger denn je. Ob nun ein gemeinsamer Ausflug, ein Besuch im Theater oder im Zoo.

4. Faire Geschenke bevorzugen und ruhig auch bei Second hand stöbern: Das gilt für Kleidung, genauso wie für Spielsachen. Jede Menge Flohmärkte und Adventstände bieten Möglichkeit, fair produzierte bzw. im Falle von Second hand nachhaltige Weihnachtsgeschenke zu kaufen, statt den Konsum noch weiter zu unterstützen. Wer dennoch in Neuwaren investieren möchte, sollte auf faire Handelsbedingungen achten.

5. Alte Verpackungen wiederverwenden statt teures, neues Papier zu kaufen. Es kann auch ein Bogen Backpapier sein.

6. Aus Backpapier oder Zeitungen selbst Geschenkpapier basteln: Bilder und Fotos aus Zeitungen und Zeitschriften sammeln und damit die Geschenke verpacken. Das sieht nicht nur interessanter und hübscher aus, sondern schont auch die Umwelt und die Geldbörse.

7. Alternativ kann auch Stoff als Verpackungsmöglichkeit dienen, warum denn auch nicht? Stoffreste aufheben, zusammennähen und dann die Geschenke damit einpacken.

8. Aus alten T-Shirts Geschenkbänder basteln: Wer das nächste Mal ausmistet, sollte alte T-Shirts nicht einfach entsorgen, sondern Geschenkbänder aus ihnen basteln. Dazu einfach schmale Streifen aus dem T-Shirt schneiden, ein wenig in die Länge ziehen und fertig ist ein schnell gebasteltes Geschenkband. Auch alte Stoffreste aus Jersey eignen sich für diese Methode.

9. Naturmaterialien können nicht nur auf den Christbaum gehängt werden, sondern auch Geschenke verzieren. Einfach im Wald ein paar Blätter, Bockerl, Zweige oder Früchte sammeln, trocknen lassen und damit die Geschenke aufpeppen.

10. Ein lebender Christbaum, der nach wenigen Wochen wieder in den Wald gepflanzt wird ist eine gute und beliebte Alternative, die die Umwelt schont.

11. Wer doch lieber einen Baum kaufen möchte, kann zumindest einen Bio-Baum verwenden.

12. Statt Lametta und teuren Kugeln lieber auf Holzanhänger und Strohsterne umsteigen: Das haben bereits unsere Großeltern so gemacht, als der glänzende Schmuck weder in Mode, noch günstig zu kaufen war.

13. Christbaumschmuck selber basteln:
Müssen Christbaumkugeln immer glitzern? Sattdessen könnten Kugeln auch aus Pappmaché hergestellt werden oder Anhänger aus Salzteig. Aber auch getrocknete Orangen- und Apfelkringel können den Baum schmücken. Wir setzen dieses Jahr auf Deko aus Filz.

14. Weihnachtskarten selbst erstellen: Warum nicht einmal alte Papierreste verwenden und Papier selbst schöpfen?

15. Beim Essen auf die Mengen und die Qualität achten: Ein geselliges Fondue, das auch vegetarisch sein kann, unterstützt den Gedanken des Zusammenkommens der Familie an Weihnachten. Bei der Auswahl der Produkte auf eine gute Qualität achten – gerade dann, wenn auch Tiere im Spiel sind.

16. Den Tieren zuliebe kann auch ein veganes Menü auf den Tisch kommen. Auch vegane Weihnachtskekse sind eine tolle Alternative und schmecken lecker. Beim Backen kann auch gleichzeitig Energie gespart werden, denn Vorheizen ist in der Regel nicht notwendig. Und wenn du nach der Hälfte der Backzeit den Ofen abdrehst, reicht die Restwärme für den weiteren Backprozess.

17. Auf elektrische Beleuchtung verzichten oder nur sehr gezielt einschalten. Beim Kauf am besten schon auf eine energiesparende Beleuchtung achten.

18. Handgemachte Kerzen aus Rapswachs sind umweltverträglicher. Du kannst aber auch Kerzen für den Adventkranz oder den Christbaum selbst gießen – dazu einfach alte Kerzenreste sammeln und dann gemeinsam mit den Kindern zu neuen Kerzen gießen. Macht Spaß und verleiht dem Christbaum eine persönliche Note.

19. Kinder wollen Geschenke: Doch warum nicht einmal ausprobieren, nur Selbstgemachtes zu schenken? Ein selbstgemachtes Spiel, ein selbstgeschriebenes Buch mit mehreren Geschichten, vielleicht etwas Selbstgenähtes oder ein selbstgemaltes Bild fürs Kinderzimmer – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

20. Selbstgemachte Geschenke sind ein DIY-Trend: Seifen, Pralinen, Liköre, Kerzen, Öle, Kleidung, Badezusätze – es muss nicht immer ein gekauftes Geschenk sein, das den anderen freut. Wellnessliebhaber können mit einem Badezusatz  beschenkt werden, Naschkatzen freuen sich vielleicht über selbstgemachte Schokolade mit einer besonderen Note und Romantiker freuen sich über selbst gegossene Kerzen.

21. Wichteln in der Familie kann das Ende der ständigen Frage „Was soll man einander schenken?“ bedeuten. Gerade in unserer Gesellschaft hat kaum jemand das Problem, sich nicht kaufen zu können, was er auch möchte. Warum also nicht unter den Erwachsenen ein Wichtelsystem einführen und so nicht nur Geld zu sparen, sondern auch Zeit?

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14 KOMMENTARE

  1. Ich liebe handgemachten Christbaumschmuck. Das sind die schönsten Sachen. Wir haben viel in der Art auf dem Baum hängen, teilweise gekauften (aber halt eben handgemacht) oder von mir oder den Kinder selbst gemacht. Das ist einfach was ganz anderes. Aber natürlich fehlen Kugeln und Co auf unserem Baum auch nicht. 😉
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würd mich wahnsinnig freuen und falls ich Glück haben sollte, dann würd ich die Rentiere wählen. Die sehen einfach zauberhauft aus, die würden meinen Kids sicherlich auch gefallen.