Zwergenaufstand im Blätterwald

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Letzten Herbst kam es im Blätterwald zu einem Zwergenaufstand. Willst Du wissen, was die Zwerge damals so verärgert hat? Also, hör gut zu.

Im Blätterwald wurde es langsam Herbst. Alle Blätter färbten sich prächtig bunt ein. Eicheln und Kastanien machten sich auf, den Kindern vor die Füße zu fallen, damit diese damit die Rehe im Wildgehege füttern konnten. Der herbstliche Wald war immer ein wunderschöner Anblick. Nur die wenigsten Menschen wissen, dass die Zwerge des Waldes nachts die Blätter anmalen, damit sie so schön bunt leuchten. Den halben Blätterwald hatten die Zwerge schon bunt eingefärbt, als Opa Wichtelmoser eines Tages eine Versammlung in der großen Eiche einberief. Alle 634 Blätterwald-Zwerge kamen und es wurde mächtig eng im Stammlokal.

Opa Wichtelmoser berichtete, wie er morgens zwei Männer in Arbeitshosen dabei beobachtet hatte, wie sie rote Farbe an 35 Bäume gemalt hatten. „Das sind wahrscheinlich Bäume, die demnächst gefällt werden sollen!“ wusste David Dunkelwald zu berichten. „Das mag sein, David – aber unsere fleißigen Wichtel haben die Blätter dieser Bäume alle schon herbstlich bemalt! Dann hätten sie diese anstrengende Arbeit ja ganz umsonst geleistet.“ Das war allerdings wahr. Nun war guter Rat teuer. Fritzi Fleckenpilz wusste schließlich, was zu tun war. „Wir treten in Streik!“ verkündete er. Und so geschah es. Kein einziges Blatt wurde mehr Rot oder Gelb angemalt. Die Menschen waren verblüfft. Wo blieb denn dieses Jahr der herrlich bunte Herbstwald? Immer mehr Menschen eilten in den Blätterwald, um sich das anzusehen.

Willi Weißkohl, Rudi Ranunkel und Peter Fliegenpilz fassten sich eines Streiktages ein Herz. Sie setzten sich auf einen Baumstumpf am Waldrand und hielten einen Rat ab. „Wir sollten den Menschen sagen, dass wir den Zwergenaufstand proben, damit sie den Wald in seiner ganzen Schönheit lassen, wie er ist. Soll doch der Herbststurm alle morschen Bäume fällen, wenn es notwendig ist.“ sprach Willi zu Peter und Rudi.

Und so kam es, dass die Tageszeitung von der Sache Wind bekam. Peter hatte nämlich in winziger Zwergenschrift eine Nachricht an die Zeitung geschrieben und sich bitterlich über die Arbeitsbedingungen der Zwerge beschwert. Viele Menschen lasen den Bericht. Sie wollten ihren bunten Herbstwald wiederhaben. So kam es, dass die Zwerge des Waldes Unterstützung von den Menschen bekamen. Viele Menschen schrieben an die Waldbehörde. Sie forderten, dass die kranken Bäume stehenbleiben, bis der Wind sie umwirft. Deswegen kannst Du Dich beim Spazierengehen an roten, braunen, gelben und grünen Blättern und herunterfallenden Eicheln freuen.


Liebe Mama, lieber Papa!
Falls noch jemand von deinen Lieblingen wach ist, lies doch diesen Text vor:

Leg dich ganz bequem hin.

Du hast dich gut zugedeckt und spürst wie angenehm es in deinem Bett ist. Du kannst ein paar Mal tief ein und ausatmen und dabei deinen Atem unter deiner Nase spüren. Ganz tiefe Atemzüge……

Schaust du dir manchmal die Wolken am Himmel an?

Die, die wie Wattepolster ausschauen?

Stell dir vor, du bist jetzt von so einer Wolke eingehüllt. Sie hat sich rund um dich gelegt und du fühlst dich wie in einer dicken warmen Decke. Ganz gemütlich. Die Wolke ist bei dir, um dich zu beschützen. Alles was für dich nicht angenehm ist, hält sie von dir ab. Laute Geräusche sind etwas leiser, wenn es dir kalt war, wird es dir ganz angenehm warm. Du fühlst dich ganz leicht.

In dieser Wolkendecke ist es einfach wunderbar. Es kann sein, dass dir vielleicht ein ganz schönes Erlebnis von heute einfällt. Vielleicht hat jemand zu dir gesagt, dass er dich lieb hat, oder du hast jemanden ganz besonders lieb. Erinnere dich daran. Du spürst, wie dir bei diesen Erinnerung ganz wohl wird um dein Herz…Vielleicht wirst du ein wenig müd. Ganz angenehm müd….Es geht dir ganz, ganz gut in deinem wunderbaren Wolkenbett.

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