Life is to short: Genießt das Co-Sleeping!

Babys brauchen uns auch nachts. Es ist erwiesen, dass Babys nachts unruhiger schlafen, wenn sie von ihren Eltern getrennt sind. Es ist in unserer Menschheitsgeschichte verankert, dass Babys nicht alleine und ungeschützt in einem dunklen Raum weit weg von ihren Eltern schlafen, sondern sie brauchen auch nachts die Sicherheit und Nähe, um gut schlafen zu können. Wenn du mehr über das Schlafverhalten von Babys erfahren möchtest, dann möchten wir dir folgende Artikel empfehlen:

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Babys Schlaf – Warum ein Baby so schläft wie es schläft

Kann mein Baby durchschlafen lernen?

Baby, 8 Monate, schläft nicht

Oft ist für ein Gitterbett im Schlafzimmer aber zu wenig Platz oder die Eltern wünschen sich ihr Kind noch näher bei sich zu haben. Vor ungefähr 10 Jahren eroberte eine Innovation den Kindermöbelmarkt: Das Beistellbett. Ein Möbelstück, das vielen Eltern gerade recht kam und dennoch bis heute kaum auf Erstausstattungslisten zu finden ist. Der Gedanke, dass das Kind bei einem im Bett schläft, beunruhigt viele Eltern: Sie haben Angst, sie könnten sich auf ihr Baby legen und es ersticken oder das Baby könnte aus dem Bett fallen. Immer noch propagieren Ärzte, dass der sicherste Ort für ein Baby im eigenen Gitterbett ist und nicht bei den Eltern – diese Sorge ist dann begründet, wenn die Eltern rauchen, alkoholisiert sind, Drogen nehmen oder in einem Wasserbett schlafen.

Ein Beistellbett wird für viele Familien „aus der Not hinaus“ eine Alternative zum Gitterbett, weil es praktisch ans Bett montiert werden kann und das Kind so ganz in der Nähe seiner Eltern schläft. So kann das Baby nachts schnell getröstet und gestillt werden – Eltern brauchen dafür nicht einmal aufzustehen und mit ein bisschen Übung lassen sich die Handgriffe im Halbschlaf erledigen. Die Vorteile des Co-Sleepings lassen sich auf diese Weise mühelos und sicher umsetzen.

cosleeping-vorteile

Was ist Co-Sleeping?

James J. Mc Kennadas bezeichnet Co-Sleeping als das Schlafen mit unmittelbarem Körperkontakt oder zumindest so nahe, dass das Baby sensorische Reize wie Bewegung, Klang, Temperatur und Sicht wahrnehmen und darauf reagieren kann. Vor 150 Jahren schliefen auch in unserer Kultur Babys mit ihren Eltern im Bett. Auch damals, was noch gar nicht so lange zurückliegt wie die Geschichte mit dem Säbelzahntiger, sicherte dieses Schlafen das Überleben der Babys. Erst mit zunehmend in Mode kommenden neuen Errungenschaften wie dem Gitterbett und dem Kinderwagen fand eine Trennung von Eltern und Babys statt. Diese Erscheinung ist im Vergleich zur Menschheitsgeschichte doch recht neu.

Co-Sleeping hat viele Vorteile:

  • Das Stillen wird gefördert und erleichtert
  • Du musst nachts nicht aufstehen, um dein Kind zu versorgen
  • Die Eltern-Kind-Bindung wird positiv beeinflusst
  • Geringeres Risiko für plötzlichen Kindstod
  • Die kindliche Entwicklung wird unterstützt
  • Lässt Eltern und Kinder entspannter schlafen
  • Ist die natürliche Schlafumgebung für Babys
  • Das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit wird unterstützt
  • Auf Dauer werden Kinder selbständiger und selbstsicherer, weil sie die Geborgenheit erfahren haben, die sie brauchten
  • Künftigen Schlafproblemen wird vorgebeugt
  • Die Nähe zum Kind genießen, denn irgendwann zieht es von alleine aus dem Elternbett aus

Dennoch klagen viele Eltern darüber, dass sie nachts leichter Schlafen, wenn das Baby bei ihnen liegt oder sie es die ganze Nacht an sich spüren. Sie haben Angst, sie könnten sich auf ihr Baby legen, es wecken Hier kann das Beistellbett Abhilfe schaffen.

Wusstest du, dass Babys sich dem Schlafrhythmus ihrer Eltern anpassen und sie dann wecken, wenn diese gerade nicht in der Tiefschlafphase sind? So bringt das gemeinsame Schlafen in einem Bett oder mit dem Baby im Beistellbett mehr erholsamen Schlaf. Für alle.

 

Vorteile eines Beistellbetts:

  • Dein Baby ist dir nahe: Wenn dein Baby in deiner Nähe schläft, stillst du sein Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit. Weint dein Baby nachts, dann merkst du es nicht nur schon bevor es richtig brüllt, sondern du kannst es auch schneller beruhigen, trösten und stillen. So findet ihr beide leichter in den Schlaf.
  • Atemregulation: Studien haben gezeigt, dass es Babys gut tut, wenn sie die Atemgeräusche der Eltern hören. Nicht nur der Körperkontakt, sondern auch die Atmung der Eltern hat einen positiven Einfluss auf die Atemregulation.
  • Der Komfort: Statt sich mit seinem Baby auf 140cm zu quetschen und aus Sorge, dass man sich auf das Baby drehen könnte nicht mehr zu schlafen, verschafft ein Beistellbett allen Familienmitgliedern ausreichend erholsamen Schlaf. Außerdem passt sich das Baby so dem Schlafrhythmus der Mutter an und reißt sie nicht aus der Tiefschlafphase.
  • Platzsparend und schnell aufgebaut: Durch wenige Handgriffe wird das Beistellbett mit dem Elternbett verbunden. Die meisten Modelle sind deutlich kleiner als Gitterbetten und brauchen daher weniger Platz.
  • Multifunktional: Es gibt viele Modelle, die nach seiner Verwendung als Beistellbett zum Wickeltisch, zum Gitterbett, zum Laufgitter oder zur Sitzbank umgebaut werden können.

Kauftipps für ein Beistellbett

  • Multifunktional

Nach ein paar Monaten wird das Beistellbett für dein Baby zu klein sein. Da ist es praktisch, wenn das Beistellbett multifunktional ist und sich noch weiter verwendet werden kann. Manche Beistellbetten können – wenn sie groß genug sind – zu einem Gitterbett umgebaut werden, andere in ein Kinderbett. Auch ein Umbau zu einem Stubenwagen oder als kleine Sitzbank ist möglich.

  • Stufenlos verstellbar

Damit sich das Beistellbett problemlos an das Elternbett montieren lässt, sollte es stufenlos höhenverstellbar sein.

  • Langlebigkeit

Nachhaltige Holzprodukte und Beistellbetten aus ökologischen Materialien sind sehr zu empfehlen, weil sie länger halten und robuster verarbeitet sind. Das ist besonders dann interessant, wenn das Beistellbett weiterverwendet werden soll.

  • Nestchen

Ein Nestchen ist nicht nur hübsch, sondern verhindert, dass sich das Baby beim Umdrehen seinen Kopf an den Gitterstäben stößt. Mithilfe von Bändern wird das Nestchen an den Gitterstäben des Beistellbetts befestigt.

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