Dauerkrank: Das Immunsystem stärken

Krankes Kind mit Fieberthermometer und Teddybär

Ist ein Kind ständig krank, fragen sich Eltern oft, ob eine Immunschwäche vorliegt. Eine tatsächliche Abwehrschwäche tritt zum Glück nur selten auf. Meist steckt hinter häufigen Erkrankungen, dass das Immunsystem erst lernen muss. Krankwerden gehört zur normalen Entwicklung eines Kindes, bei dem einen mehr oder weniger ausgeprägt.

Wie viele Infekte sind normal?

Wenn ein Baby geboren wird, verfügt es zwar schon über ein Immunsystem, es fehlt aber an Erfahrung. Diese erwirbt das Immunsystem durch Übung, durch jeden Infekt. Während das Neugeborene in den ersten Wochen durch den Nestschutz vor Erkrankungen geschützt ist, werden die Antikörper der Mutter nach einigen Monaten jedoch abgebaut und so wird das Kind für Infekte empfänglich. Dennoch müssen Eltern nicht übervorsichtig sein und ihr Kind in steriler Umgebung aufwachsen lassen. Kinder brauchen den Kontakt zu unterschiedlichen Erregern, um Antikörper zu entwickeln. Und bei Kindern sind 12-14 Infekte im Jahr normal.

Wie kann das Immunsystem gestärkt werden?

Es ist nicht möglich, Kinder vor allen Erkrankungen zu schützen. Doch es ist möglich, das Immunsystem zu unterstützen:

Um das Immunsystem zu stärken, muss der Mensch als Ganzes gesehen werden. Dazu zählen die körperliche und seelische Ausgeglichenheit gleichermaßen. Mithilfe von Bachblütentherapie und Aromatherapie kann das seelische Wohl in Angriff genommen werden. Hier ist es empfehlenswert, sich einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

  • Viel Bewegung an der frischen Luft (mindestens 30 Minuten täglich),
  • gesunde ausgewogene Ernährung,
  • ausreichend Schlaf,
  • eine rauchfreie Umgebung und
  • wenig Stress (Entspannungsübungen, Fantasiereisen) als Basis sind förderlich für ein gutes Immunsystem. Auch Stillen unterstützt das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte.

Unterstützung durch alternative Möglichkeiten

Ergänzen können Eltern durch homöopathische Mittel, aber auch mithilfe von Akupressur und Massagen. Kinder, die regelmäßig Berührung erfahren und massiert werden sind fitter und gesünder!

Punkte wie Dickdarm, Lunge, Magen und Milz unterstützen die Stärkung der Abwehrkräfte durch sanften Druck und werden von Kindern als angenehm empfunden. Aber auch als Begleitung von Krankheiten können Akupressur und Shiatsu eingesetzt werden.

Besonders für Kinder zu empfehlen sind auch Saunagänge gemeinsam mit den Eltern und Kneippanwendungen, die einfach zu Hause in der Badewanne durchgeführt werden können. Ob Wassertreten, Knieguss oder Fußguss – das Spiel mit dem Wasser kann Kindern leicht schmackhaft gemacht werden. Je jünger das Kind jedoch ist, desto geringer sollte der Temperaturunterschied sein.

Einen guten Schutz vor Dauererkrankung bietet regelmäßiges Händewaschen, das auch Erwachsene nicht vergessen sollten.

 

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